Von der Pinsel- zur Spritzlackierung
Noch vor über 100 Jahren wurden Pferdekutschen und die ersten Automobile traditionell mittels Pinsel und Öllacken in mühevoller Kleinarbeit von Hand lackiert.
Im Laufe der Zeit hat sich viel getan, genauso wie sich der automobile Wandel vollzogen hat, hat sich auch das Berufsbild des (Kutschen-) Fahrzeuglackierers seiner Zeit angepasst. Neben der klassischen Fahrzeuglackierung wie Automobile, Nutzfahrzeuge oder Motorräder sind Industrie- und Möbelbau, ja selbst Boots- und Flugzeugbereiche erschlossen worden.
Wenn man heute vom Fahrzeuglackierer spricht, sind Themen wie UV-Trocknung, Nano- und Lotuseffekt, Faserverbund- und Hybridwerkstoffe der Weg in die zukünftige Oberflächenbeschichtung.
Dank des allgemeinen Umweltbewusstseins und der Arbeitssicherheit hat sich auch in diesen Bereichen vieles zum Positiven verändert.
Wer darüber hinaus mehr Spaß am Gestalten, sprich "designern", hat, kann sich in diesem Beruf so gänzlich austoben.
Feinsprühtechnik, Custom-Painting, Wassertransfertechnik, Wechselfarben, Beschriftungen, all diese Techniken sind nur einige Möglichkeiten, die diesen Beruf so interessant machen.
Eine Kombination also, aus modernem Handwerk mit historischem Hintergrund.

Für den Ausbildungsberuf "Fahrzeuglackierer/in":
Für den Ausbildungsberuf "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in":
Für den Ausbildungsberuf "Maler- und Lackierer/in":